CDU-Stadtverband spricht sich für Investitionen in Bildung und Wirtschaft aus

11. Oktober 2019

Im Rahmen der jüngsten Sitzung des CDU-Stadtverbandsvorstands im Café Margrit in Schwäbisch Gmünd sprach sich die Gmünder CDU dafür aus, die Anzeichen einer wirtschaftlichen Abkühlung ernst zu nehmen.  Die Signale, die derzeit auch von Unternehmen in Schwäbisch Gmünd kämen, könnten sich auf Beschäftigte und Gewerbesteuereinnahmen auswirken, so die Befürchtung. Ein Lichtblick sei die derzeit noch robuste Weltkonjunktur, die unsere exportorientierte Wirtschaft stütze. Handelsauseinandersetzungen und  Unsicherheiten über den Brexit seien jedoch Unwägbarkeiten, die bereits zu spüren seien. Daher sei es wichtig, so die Gmünder CDU, Wachstum und Beschäftigung zu stärken. Bildung und Ausbildung, lebenslanges und berufsbegleitendes Lernen werden immer wichtiger, dies müsse noch besser gefördert werden. Die notwendigen Investitionen in die Wirtschaft und in die Bildung müssten zunächst ohne weitere Verschuldung möglich sein. Die Reduzierung der bisherigen Verschuldung in den vergangenen guten Jahren sei für die nachkommenden Generationen eine nachhaltige Entwicklung gewesen. Dennoch könnte eine Situation eintreten, in der wieder stärker Ausgaben für Investitionen notwendig werden.

Zu den Investitionsbereichen gehört für den CDU-Stadtverband auch eine technologieoffene Forschungspolitik. Vor dem Hintergrund, dass in Schwäbisch Gmünd viele Arbeitsplätze bei Automobilzulieferern angesiedelt sind, gibt der CDU-Stadtverband zu bedenken, dass Mobilität ein Grundbedürfnis der Bevölkerung ist. Daher müssten integrierte Verkehrskonzepte entwickelt werden und Mobilitätsformen ausgebaut werden, damit der motorisierte Individualverkehr nicht weiter ansteige. Zu den Antriebsformen des motorisierten Verkehrs gehören neue Antriebskonzepte, gehören  noch lange Zeit aber auch die hochmodernen Dieselmotoren.

Im Verkehr- und Wärmebereich müssten weitere technologische Anstrengungen unternommen werden. Insbesondere im Verkehr muss ein vernünftiger Ausgleich zwischen Kraftfahrzeugen, öffentlichem Personennahverkehr und Radverkehr gefunden werden, der nicht in aller Eile übers Knie gebrochen werden darf, sondern sorgfältig abgewogen werden muss, so die CDU.

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