Droht die Spaltung Europas?

2. Mai 2019

Dr. Inge Gräßle, MdEP, sprach in der Villa Hirzel über dieses Thema.

Auf Einladung von Gisela Stephan, Vorsitzende der Frauen Union Schwäbisch Gmünd und Reinhard Langer, Vorsitzender der Jungen Union kam Dr. Inge Gräßle in die Villa Hirzel.

Sie sprach vor vielen interessierten Gästen engagiert zum Thema:

“Wie halten wir die EU zusammen?“

“Der Gang zur Europawahl am 26. Mai 2019 ist unbedingt notwendig. Europa braucht Ihre Unterstützung!  Bitte gehen Sie deshalb alle zur Wahl und überzeugen Sie Ihre Familie, Freunde und Bekannte ebenfalls zu wählen! Wählen Sie die Parteien der Mitte!“ bat Inge Gräßle zu Beginn das Publikum.

Solange es der EU gut gehe, geht es auch uns gut. Die EU biete Rechtssicherheit, einen gemeinsamen Markt, ein friedliches Miteinander und eine wirksame Sicherung der Außengrenzen.

„Das das alles zu erhalten hängt vom Willen der Mitgliedsländer ab. Die EU ist der Garant für den Frieden und das sehen leider viele Menschen, insbesondere junge, nicht mehr so!“ bedauerte Inge Gräßle.

Inge Gräßle sprach mit einer großen Offenheit und  breitem Wissen und Erfahrung über ihre engagierte Arbeit im Europaparlament.

751 Abgeordnete aus 236 politischen Parteien stellen das Europa Parlament dar und daher sei es wichtig, eine Mitte mit CDU und SPD für eine zukunftssichere Europapolitik zu formen.

Frau Gräßle griff auch die AfD an, die aktuell mit dem italienischen Innenminister Matteo Salvini kooperiere.

In Italien würden im Moment alle europäischen Vereinbarungen unterlaufen. Mit einem Busticket ohne Registrierung würden die Flüchtlinge direkt nach Deutschland verfrachtet, das bei Registrierung dieser Flüchtlinge zum Erstaufnahmeland und damit für sie verantwortlich werde.

Damit schade man massiv Deutschland, fuhr sie fort.

Zudem verwies Inge Gräßle auf gute Erfahrungen mit Europa zugewandten Balkanstaaten und warnte, diese den wirtschafts- und sicherheitspolitischen Interessen Chinas und Russlands zu über lassen.

Inge Gräßle setzt sich mit ganzer Kraft und großem Engagement für Deutschland und insbesondere für Baden-Württemberg ein.

“Baden-Württemberg ist die Innovationsregion Nr. 1, denn die Hälfte unserer Produktion geht in den Export. Dafür brauchen wir einen funktionierenden Markt und ein starkes Europa! Auch profitiert Baden-Württemberg von den europäischen Forschungs- und Entwicklungsgeldern.

Diese guten Bedingungen gilt es zu erhalten und auszubauen!“ fordert sie.

An diesen Vortrag schloss sich zunächst eine Fragerunde durch Gisela Stephan und Reinhard Langer an. Eine Diskussion mit dem Publikum folgte,  in der eine breite Palette von europapolitischen auch kritischen Fragen gestellt und von Dr. Inge Gräßle in aller Offenheit und mit ihrem bekannten Engagement für Europa beantwortet wurden.

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