CDU Schwäbisch Gmünd

Der CDU-Stadtverband gratuliert Tim Bückner zum Gewinn des Direktmandats im WK Gmünd

Der CDU-Stadtverband diskutiert die Ergebnisse der Landtagswahl

Im Nachgang zur Landtagswahl am 08. März 2026 diskutierten und analysierten die Gmünder Christdemokraten im Café Margrit die Ergebnisse des Urnengangs: Tim Bückner, MdL, wurde mit 39,0 Prozent der Erststimmen direkt wieder in den Landtag gewählt. Die stellvertretende CDU-Stadtverbandsvorsitzende Inge Gräßle begrüßte ihn herzlich im Namen des Verbands und dankte allen Mitgliedern und Kandidaten des Wahlkreises für ihr Engagement.

Tim Bückner konnte das Direktmandat für die CDU mit einem hervorragenden Erststimmenergebnis zurückgewinnen und ist mit dem Ergebnis landesweit unter den zehn besten Wahlkreisbewerbern der CDU. Sein Erststimmenanteil lag dabei 13 Prozent über seinem Stimmenanteil bei der vorhergehenden Landtagswahl im Jahr 2021. Auffällig ist, dass die CDU im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd bei der Briefwahl mehr als 5 Prozent besser abschnitt als bei der Urnenwahl. Briefwähler entscheiden sich frühzeitig, sodass die Kampagne der Grünen gegen den Spitzenkandidaten der CDU, Manuel Hagel, auf die Wahlentscheidung der Briefwähler wenig Einfluss hatte. Am Ende trug ein von den Grünen verbreitetes Video entscheidend dazu bei, dass die CDU ihren Vorsprung aus den Umfragen nicht bis an die Wahlurnen halten konnte. Das Wahlergebnis zeigt auch, dass die Grünen in Baden-Württemberg als Sammelbecken des linken Parteienspektrums wirken, wenn der Wahlkampf zwischen CDU und Grünen auf die Spitzenkandidaten ausgerichtet wird. Die Zuspitzung ging einerseits zu Lasten der SPD und im bürgerlichen Lager zu Lasten der FDP. Die CDU ist daher die einzige Partei, die die politische Auseinandersetzung mit der AfD sucht.

Tim Bückner wies darauf hin, dass in Gemeinden mit einem vielfältigen und aktiven Vereinsleben die AfD einen deutlich niedrigeren Stimmenanteil erhielt. Zudem müsse die CDU darüber nachdenken, wie gesellschaftliche Gruppen für den politischen Diskurs erreicht werden können, die sich von der Stadtgesellschaft oder dem Leben in den ländlichen Gebieten des Wahlkreises zurückgezogen haben. Als Konsequenz aus dem Wahlergebnis müsse die CDU ihre Präsenz im vorpolitischen Raum verstärken und in Anbetracht des Wahlalters ab 16 Jahren Jugendliche vermehrt in politische Diskussionen auch an Schulen einbeziehen. In diesem Zusammenhang dankte Tim Bückner der Jungen Union (JU) Schwäbisch Gmünd für ihren großartigen Einsatz im Wahlkampf. Außerdem sei das Erststimmenergebnis für ihn Ansporn, seine erfolgreiche Arbeit für die Menschen im Wahlkreis fortzusetzen.